Herzliche Gratulation zu der Super tollen Aufführung von Opus VII.

Das war feinstes Kabarett in Worten und Gesang gefasst, spitze aufgeführt, alles gut vorgetragen und gesungen und so von Jedermann/Frau sehr gut verstanden.

Wir wissen, dass dahinter sehr viel Arbeit und Zeit steckt und dass man dazu auch sehr viel “Hirn” braucht.

Wir können diese Aufführung nur weiter empfehlen und danken euch für diese schönen Stunden und wünschen Euch auf jeden Fall noch erfolgreiche Auftritte.

PS. für Martin

Ich dachte, du könntest als Hochzeitsplaner das Mesnerstüble einrichten und St. Michael als Probekirche für äußerst “spärige Hochzeiter” reservieren.

 

 spechte opus VII

 

von Veronika Fehle
 Die Vorarlberger Kabarettgruppe „Die Spechte“nennt ihr neues Programm schlicht „Opus VI“.

 

Was den Specht mit der Wühlmaus verbindet, ist sein tierischer Sinn für Politkabarett.

RANKWEIL. Eigentlich ist es ja nicht fair, an den Anfang den Vergleich mit der legendären Vorarlberger Kabaretttruppe der „Wühlmäuse“ um Heiner Linder zu stellen. Aber im Fall der „Spechte“ darf man das. Warum? Weil sie erstens das gleiche Genre, nämlich das politische Kabarett, bedienen; weil sie zweitens den Vergleich nicht scheuen müssen; weil sie nämlich drittens ihre tierischen Vorgänger nicht kopieren, sondern ihr ganz eigenes Profil haben. Und das macht Spaß. Zumindest zu 99 Prozent, denn manchmal ist ihr Witz so ungeschönt treffend, dass man kurzfristig vor den Tatsachen zurückschreckt.

So war schon nach den ersten fünf Minuten des neuen „Spechte“-Programms im Alten Kino Rankweil klar, dass es sich hier um Kabarett handelt, wie man es sich nur wünschen kann. Ihre Programme nummerieren die „Spechte“ übrigens einfach durch, so dass man mittlerweile bei „Opus VI“ angekommen ist. Warum, na, weil die Päpste ja auch nummeriert seien und was die Päpste können, könnten sie schon lange.

Werden die Spechte gefragt, warum sie sich denn nur alle paar Jahre wieder auf der Bühne zurückmelden, dann lautet die Antwort ganz einfach, dass das schon so passe, denn das sei ja auch das Tempo, in dem sich politisch im Land etwas vorwärtsbewege. Politik gab es dann auch, zum Beispiel in einer herrlichen Bundesheer-Solonummer von Martin Salzmann, in der der Verlust der schlagkräftigsten Geheimwaffe aller Zeiten, der Militärmusik nämlich, beweint wird, und in der vorgeschlagen wird, zur Grenzsicherung im Osten Gulaschkanonen und –kanoninnen zum Einsatz zu bringen.

Die Absolute im Eimer

Herrlich auch, wenn Freddy Willinger und Martin Salzmann als Markus Wallner und Herbert Sausgruber im Duo das „Loch im Eimer“ besingen, nur handelt es sich in ihrem Fall nicht um ein Loch im Eimer, sondern um die Absolute, die im Eimer ist. Angelika Kerschaggl-Linder stimmt dann wiederum auch eher ernstere Nummern an, zum Beispiel jene über politische Interessensgruppen, die sich sehr gern in Kellern und noch lieber unterm Hakenkreuzwimpel treffen.

Genauso schnell wechselt sie dann aber auch wieder in die Rolle der überaus engagierten Reporterin, die live aus dem Basislager vom gemeinsamen Aufstieg der Regierung zum Glatthorn berichtet, mit entsprechenden politischen Seilschaften, versteht sich.

Musikalisch immer aufs Feinste begleitet von Manfred Baumgartner, der beweist, dass man gleichzeitig mittendrin im kabarettistischen Bühnengeschehen sein kann, während man kräftig in die Tasten greift.

Eine rundum gelungene Sache also, gerade weil das „Spechte“-Programm nicht auf Ecken und Kanten verzichtet. Das quittierte das Premierenpublikum im Rankweiler Alten Kino mit Lachern und Applaus. Wenn das so weitergeht, dann hören „Die Spechte“ noch lange nicht auf, den politischen Wald auf kabarettreife Leistungen abzuklopfen. Zum Glück, möchte man sagen.

 „Die Spechte“ sind 
mit „Opus VI“ noch bis 12. Dezember im Alten Kino Rankweil zu sehen

 
 
 

 

 

 

Feldkircher Anzeiger 11.11.2010


Am 05.11.2010 um 20 Uhr landeten die teils bitterbösen, hintergründigen und humorigen Kabarettspechte wieder in ihrem Reservat - dem Alten Kino Rankweil.
Nach längerer Abwesenheit von der Kleinkunstbühne sind die politischen Wortklauber zurück und verstehen es, pointenreich aktuelle Themen kritisch zu hinterfragen. Die Urspechte Freddy Willinger und Martin Salzmann werden im Opus V wieder kongenial von Angelika Kerschhaggl-Linder und Manfred Baumgartner ergänzt. Erst zu viert ist das Quartett komplett!
...Im Anschluss an das Programm genossen die zahlreichen Premierengäste das "Wurmbuffet" von Gerda und Elmar Herburger vom Gasthof Mohren.
Der Obmann des Trägervereins Altes Kino Christian Kopf überreichte gemeinsam mit Geschäftsführer Armin Wille bunte Nistkästchen. Es bleibt zu hoffen, dass diese zur Ausbrütung von Opus VI inspirieren.

...aus der Alemannenbibel...


politisches Kabarett lebt !
,das beweist Opus IV erstklassig... (Feldkircher Anzeiger 22.11.2007)
...Kabarettisten, welche die Tagesaktualitäten im Griff haben, aber eher giftig, aggressiv und bisweilen mit beleidigenden Untergriffen agieren...(VN 22.11.2007)
... erfrischend klar und geradlinig platzieren sie politische Vorkommnisse, hinterfragen gesellschaftliche Entwicklungen und haben Meinung... das Publikum honoriert die doch längere Bühnenabstinenz mit Beifallsstrürmen. Zu Recht....(Neue 01.12.2007)


...und das schreibt Herr Edgar Schmidt von den VN...

Spechte sind auch Vögel...


Die Rankweiler "Spechte" begeistern mit ihrem "Opus V" im Alten Kino Rankweil. Sie sind zwar nicht omnipräsent wie andere Kabarett- Vögel im Ländle, aber nach Jahren der "schöpferischen Pause" meldete sich das schwarz gewandete Quartett der "Spechte" mit Angelika Kerschhaggl- Linder, Martin Salzmann, Freddy Willinger samt Tastentiger Manfred Baumgartner mit seinem großteils politischen "Opus V" lauthals im Alten Kino zurück. Es ist erstaunlich, mit welcher Präzision und mit welch pointenreichem Wortwitz (manchmal sogar als Karl- Valentin- Enkel) die vier "Spechte" (alle hauptberuflich in Fulltime- Jobs) topaktuell unterwegs sind - und sie klopfen bzw. picken punktgenau ("von A wie Aschenwolke" über B wie Banken- Stress- Test bis hin zu V wie Vuvuzela und Z wie z´Nüne"), stecken ihre Schnäbel aber nie in Unrat von unteren Schubladen und halten viel vom derzeitigen Lieblingsschlagwort Unschuldsvermutung in laufenden Verfahren…
Wort und Musik: Das Programm ist eine flotte "Nummern- Revue" auf dem spritzigen Melodienteppich von Manfred Baumgartner am Klavichord; mit Songs, ein bisschen Choreografie und direktem Publikumskontakt. Ein paar Stühle sind die einzigen Requisiten. Auf der Bühne könnte es bisweilen etwas lockerer mit ein bisschen Action zugehen, oft wirken Passagen wie ein "Frontalunterricht" fürs Publikum. Doch das "Was" ist beim Kabarett ja am wichtigsten, und deshalb sollen ein paar Highlights aus oben erwähntem Alphabet kurz aufleuchten:
Sachen zum Lachen…
Erben als Kreativabteilung der Justiz, Schübling kontra Schubhäftling, "Kinder an die Leine, Kampfhunde brauchen Platz", Sausi als der Allmächtige im 6. Stock des Landhauses, das Faymann´sche Wachsfigurenkabinett, das Blättchen für fleischliche Gelüste, TV- Unterhaltung: "Carmen im Nebel", die Arztnummer über Zeckenbiss, Thema Rauchen: "Es fährt ein Zug zum Lungenflügel…". Ein vergnüglicher Kabarettabend mit kräftig gewürzter Hausmannskost aus Rankweil! Wie sprach Karl Farkas selig?

"Schau´n Sie sich das an!"

Es haben uns auch einige e-mails von Zuschauern erreicht...


Hallo, liebe „Spechte“!
Wir waren bei der Premiere eures neuen „Opus V“ und wir können nur sagen: „Wir waren von den gewählten Themen, den vermittelten Inhalten und von der schauspielerischen Leistung einfach begeistert!!!“ So viel hervorragenden Themen- und Text-Hirnschmalz dann noch so gekonnt ausgedrückt, war einfach phänomenal. Wir haben am Vorabend der Premiere die Ausschnitte und die vom ORF „handverlesenen“ Meinungen gehört und gesehen; sie passen überhaupt nicht mit dem persönlich Gehörten und Gesehenen zusammen. Herzliche Gratulation an euch alle, ihr seid wirklich Könner!!! Die Pharmazie-Nummer, dargestellt von Martin war einfach zum Heulen gut!!!


HALLO IHR SPECHTE;
ganz ein ein grosses Kompliment es war wieder aussergewöhnlich suppergut und wir freuen uns schon aufs nächste OPUS VI in BÄLDE !!!
Herzliche Grüsse und macht weiter so.
Wir waren gestern bei eurer Premiere und sind begeistert.
Text, Musik, Vortrag – einfach S U P E R !!!!!!!
Wir gratulieren ! Macht weiter so.
Habe mich gestern köstlich über Euer Opus 5 amüsiert zwischen Späßen und Bitterkeit, zwischen unangenehmen Wahrheiten und frecher, aber immer anständiger Kritik, und: die Gürtellinie liegt dennoch hoch! Gratulation, und ich freue mich schon auf Euer Gastspiel in Schwarzach (Anm. 23.01.2011)


Liebe Spechte!
Euch vieren ein großes Kompliment für eure Darbietung „Spechte, Opus V“. Ihr seid Komödianten ersten Ranges, die Spielfreude reißt euch selbst von den Stühlen.
Ihr seid böse, spitzfindig, bringt die Wortklauberei auf den Punkt, dass es manchmal weh tut.…“für Kinder gedacht, von Kindern gemacht“.
Etwas, was mir nicht gefallen hat, ist die Szene mit dem „Herrn Zeckeis“. Diese Thematik ist zu wenig durchdacht, einfach oberflächlich und plakativ.
hoi zemma
gratuliere im voraus für euren unermüdlichen und genialen einsatz

 

Liebe Zunft der klopfenden Vögel,
Emails wie diese (Anm. die Spechtepost) sind jederzeit willkommen und entzücken das Gemüt. Jupiiduuuuu - endlich werden wieder “Sprüche geklopft”! Grandios und Gratulation zu diesem Schritt schon einmal vorab. Ich freue mich auf Opus V, lass euch erstmal ordentlich aufwärmen und warmklopfen und werde mir eine spätere Aufführung in jedem Fall sichern.
Alles Gute und viel Spaß bei dem was ihr (uns an-)tut :-)!
Toi toi toi


...diese Art Kabarett ischt a bissl Neuland ... wenn man (Anm.: "nur") lachen will, dann isch ma a bissl fehl am Platz (Anm. so beabsichtigt und durchaus gewollt) ...des hat an anderen Hintergrund, des Ganze (Anm. gut mitgedacht!)...

... toll, dass auf diese humorvolle Art viele Themen angesprochen werden, hintergründig, mit einem Schuss Wahrheit...

... die sind sehr spitz unterwegs und amüsant...


...jo, des isch amol etwas anderes, als wie nur reine Unterhaltung... sie treffen mit ihrem Hammer den Nagel auf den Kopf ... i find´s guat, dass as bi üs o Lüt gibt, dia Sacha zynisch hinterfrogand...

 

 

...die wir natürlich gerne veröffentlichen möchten

Liebe Spechte !

War das ein wunderbarer Abend, den ihr uns gestern geboten habt !! Ich danke euch dafür.

Als kleinen Dank möchte ich euch ein privates literarisch/bildliches Kuckucksei (von denen ich glücklicherweise einige besitze) in euer Nest legen, und zwar das aktuellste, mit dem ich euch wahrscheinlich nur einen Bruchteil - aber immerhin - ein wenig von jenen Glücksmomenten in ähnlicher Form zurückgeben kann, die ihr mir/uns geschenkt habt. Inhaltlich geht es vor allem um unsere zwei Kücken, von denen ich alljährlich einen „Jahresrückblick“ erstelle. Siehe Anhang, viel Spaß beim Lesen !

Mit bestem Gruß vom Horst in St. Gerold

Ein Vogel namens David mit Frau Michaela

 

Hallo liebe Spechte!

Ich war letzten Montag und habe geschmunzelt und gelacht. Einsame Spitze war Martins militärische Ansprache, aber Ihr habt auch alle den ganzen Abend über ordentlich gehackt und geklopft, vor allem der Politik und Gesellschaft auf die Finger! Ich habe den Abend sehr genossen.
Habt eine schöne November-Pause und weiterhin viel Erfolg, Ihr seid dringend notwendig in der Kabarettszene.


Herzlichst: Doris R. aus Dornbirn

 

Liebe Spechte,

ich gratuliere ganz herzlich zu eurem grandiosen Opus VI. Beeindruckend die Themenwahl, die Wortspiele, die Lied- und anderen Texte, die mit Genauigkeit und Schärfe Mißstände auf den Punkt bringen und zum Lachen und  Nachdenken gleichermassen anregen! Ebenso beeindruckend sind euer schauspielerisches Können und musikalischen Highlights - einfach grossartig!!!

Herzliche Gratulation und liebe Grüsse

Eva F. aus Dornbirn

 

Liebe Spechte,
gut geklopft - am vergangenen Sonntag im Alten Kino, Rankweil.
Pointenreich, scharfzüngig, witzig, frech, flott, keine Längen, kritisch und mutig!
Das Land braucht die Spechte - was würden wir sonst mit allen Baumstämme tun, die uns die Sicht versperren!?
Danke für den schönen Abend - es hat uns außerordentlich gut gefallen!
Gabi F.  aus Götzis